Allgemeine Geschäfts-bedingungen (AGB)
Stand: 03.09.2026
celineengeler
Céline Engeler, handelnd unter celineengeler
Langackerstrasse 44, 6330 Cham, Schweiz
UID: CHE-309.938.598
www.celineengeler.com · hello@celineengeler.com
1. Geltungsbereich und Vertragspartnerin
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend «AGB») regeln die Vertragsbeziehungen zwischen Céline Engeler, handelnd unter celineengeler (nachfolgend «Anbieterin»), und ihren Kundinnen und Kunden (nachfolgend gemeinsam «Kundschaft») im Zusammenhang mit Einzelbegleitungen, Coachingprogrammen, Workshops, Vorträgen und weiteren Dienstleistungen.
Die AGB gelten, wenn sie der Kundschaft vor Vertragsabschluss zugänglich gemacht wurden und die Kundschaft ihnen zugestimmt hat. Individuelle Vereinbarungen, Offerten und Buchungsbestätigungen gehen diesen AGB bei Widersprüchen vor.
Abweichende Geschäftsbedingungen der Kundschaft gelten nur, wenn die Anbieterin ihnen ausdrücklich in Textform, beispielsweise per E-Mail, zugestimmt hat.
2. Leistungen und Abgrenzung
Die Anbieterin erbringt Dienstleistungen in den Bereichen Körperwahrnehmung, Entscheidungsführung, Leadership und persönliche beziehungsweise organisationale Entwicklung. Inhalt, Dauer, Durchführungsform und Vergütung ergeben sich aus der jeweiligen Offerte, Buchungsbestätigung oder Programmbeschreibung.
Die Anbieterin schuldet eine sorgfältige Durchführung der vereinbarten Leistung, jedoch keinen bestimmten persönlichen, gesundheitlichen, beruflichen oder wirtschaftlichen Erfolg.
Die Angebote sind keine medizinische, psychiatrische oder psychotherapeutische Untersuchung oder Behandlung und ersetzen eine solche nicht. Sie richten sich nicht an Personen in einer akuten gesundheitlichen oder psychischen Krise. Bei entsprechenden Beschwerden oder Unsicherheiten ist vor der Teilnahme eine geeignete medizinische oder therapeutische Fachperson beizuziehen.
Die Kundschaft bleibt für ihre Entscheidungen und Handlungen selbst verantwortlich. Diese Eigenverantwortung befreit die Anbieterin nicht von ihren eigenen gesetzlichen und vertraglichen Sorgfaltspflichten.
3. Vertragsabschluss
Darstellungen auf der Website und unverbindliche Erstgespräche stellen noch kein verbindliches Vertragsangebot dar. Eine Buchung oder Anfrage über die Website, Calendly, per E-Mail oder telefonisch gilt als Anfrage beziehungsweise Angebot der Kundschaft.
Ein kostenpflichtiger Vertrag kommt zustande, sobald die Anbieterin die Buchung oder Offerte ausdrücklich in Textform bestätigt oder die vereinbarte Leistung mit Zustimmung der Kundschaft beginnt. Bei schriftlich unterzeichneten Offerten kommt der Vertrag mit Unterzeichnung zustande.
Bei einer Onlinebuchung muss die Kundschaft vor dem verbindlichen Abschluss die Möglichkeit haben, diese AGB einzusehen, zu speichern und ausdrücklich zu akzeptieren. Die Anbieterin bestätigt den Vertragsabschluss in Textform.
4. Mitwirkung der Kundschaft
Die Kundschaft stellt die für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen rechtzeitig und wahrheitsgemäss zur Verfügung und informiert die Anbieterin über Umstände, die für eine sichere und sachgerechte Durchführung wesentlich sind.
Bei Workshops und Veranstaltungen sorgt die auftraggebende Organisation, soweit vereinbart, für geeignete Räumlichkeiten, technische Infrastruktur sowie die rechtzeitige Information der Teilnehmenden.
Ton-, Bild- oder Videoaufnahmen sind nur mit vorheriger Zustimmung der Anbieterin und der betroffenen Personen zulässig.
5. Preise, Rechnungsstellung und Zahlung
Die Preise und Zahlungsmodalitäten ergeben sich aus der jeweiligen Offerte, Buchungsbestätigung oder Programmbeschreibung. Soweit nicht anders angegeben, verstehen sich die Preise in Schweizer Franken. Eine allfällig gesetzlich geschuldete Mehrwertsteuer wird gesondert ausgewiesen.
Für den Workshop «Presence» (core.leadership) sind 50% des vereinbarten Preises vor dem Workshop und 50% nach dessen Durchführung fällig, sofern die Offerte nichts anderes vorsieht.
Für das Programm «Culture» (CORE.leadership) erfolgt die Rechnungsstellung monatlich, sofern nicht abweichend vereinbart. Einzelcoachings im Rahmen von HER.studio werden nach der jeweiligen Sitzung in Rechnung gestellt. Für die Programme Foundation, Experience und Signature (HER.studio) ist der vereinbarte Betrag im Voraus zu bezahlen.
Die Zahlungsfrist beträgt 10 Tage ab Rechnungsdatum, sofern auf der Rechnung nichts anderes angegeben ist. Nach Ablauf der Zahlungsfrist gerät die Kundschaft ohne weitere Mahnung in Verzug. Es gilt der gesetzliche Verzugszins. Angemessene, tatsächlich entstandene Kosten notwendiger Mahnungen oder Betreibung können zusätzlich verlangt werden.
6. Einzeltermine: Absage und Verschiebung
Vereinbarte Einzeltermine können bis 24 Stunden vor dem Termin per E-Mail oder über den vereinbarten Kommunikationskanal kostenlos abgesagt oder verschoben werden.
Bei einer späteren Absage oder bei Nichterscheinen kann die Anbieterin den durch die kurzfristige Absage tatsächlich entstandenen Ausfall bis zur Höhe des vereinbarten Sitzungshonorars verlangen. Ersparte Aufwendungen und eine anderweitige Belegung des Termins werden angerechnet. Der Kundschaft bleibt der Nachweis vorbehalten, dass kein oder ein geringerer Schaden entstanden ist.
Bei nachgewiesenen ausserordentlichen Umständen kann die Anbieterin nach eigenem Ermessen eine kostenfreie Verschiebung anbieten. Ein Anspruch darauf besteht nicht.
7. Workshops und Veranstaltungen: Absage
Sagt die Kundschaft einen verbindlich gebuchten Workshop oder Vortrag ab, kann die Anbieterin als pauschalierten Ersatz für reservierte Kapazitäten und bereits erfolgte Vorbereitungsleistungen folgende Anteile des vereinbarten Honorars verlangen:
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bis 31 Kalendertage vor dem Termin: 20%
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30 bis 15 Kalendertage vor dem Termin: 50%
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14 oder weniger Kalendertage vor dem Termin sowie bei Nichterscheinen: 100%
Bereits erbrachte Leistungen und nicht stornierbare, nachgewiesene Drittkosten sind unabhängig davon zu vergüten. Ersparte Aufwendungen und eine mögliche anderweitige Belegung werden angerechnet. Der Kundschaft bleibt der Nachweis vorbehalten, dass kein oder ein geringerer Schaden entstanden ist.
Eine einvernehmliche Verschiebung bleibt jederzeit möglich. Bereits geleistete Zahlungen werden auf den Ersatztermin angerechnet.
8. Kündigung und vorzeitige Beendigung
Coaching-, Begleitungs- und andere dem Auftragsrecht unterstehende Vertragsverhältnisse können von beiden Parteien jederzeit beendet werden. Zwingende gesetzliche Kündigungs- und Widerrufsrechte, insbesondere nach Art. 404 OR, bleiben vollständig vorbehalten.
Bei einer Beendigung sind die bis zum Beendigungszeitpunkt vertragsgemäss erbrachten Leistungen sowie nachgewiesene, nicht mehr stornierbare Drittkosten zu bezahlen. Vorauszahlungen werden nach Abzug dieser Beträge innerhalb von 30 Tagen anteilsmässig zurückerstattet.
Erfolgt die Beendigung zur Unzeit, bleibt ein Anspruch auf Ersatz des nachweislich verursachten Schadens gemäss Art. 404 Abs. 2 OR vorbehalten. Eine pauschale Verpflichtung zur Bezahlung sämtlicher noch nicht erbrachter Leistungen besteht nicht.
Für das laufende Programm «Culture» streben die Parteien, soweit zumutbar, eine Ankündigungsfrist von zwei Monaten auf Monatsende an. Das zwingende Recht zur jederzeitigen Beendigung und ein allfälliger Schadenersatzanspruch bei Beendigung zur Unzeit bleiben davon unberührt.
Die Anbieterin kann die Zusammenarbeit insbesondere bei Zahlungsverzug, schwerwiegender Störung des Vertrauensverhältnisses, wiederholter Verletzung von Mitwirkungspflichten oder gesundheitlichen beziehungsweise psychischen Umständen, die eine sichere Fortführung nicht zulassen, beenden. Die Abrechnung erfolgt nach den vorstehenden Bestimmungen.
9. Absage oder Verhinderung durch die Anbieterin
Muss die Anbieterin einen Termin aus wichtigem Grund, insbesondere wegen Krankheit oder höherer Gewalt, absagen oder verschieben, bietet sie nach Möglichkeit einen geeigneten Ersatztermin an.
Kann die vereinbarte Leistung nicht innert angemessener Frist nachgeholt werden oder ist ein Ersatztermin für die Kundschaft unzumutbar, werden Zahlungen für die nicht erbrachte Leistung zurückerstattet. Weitergehende Ansprüche richten sich nach Ziffer 13.
10. Vertraulichkeit
Die Anbieterin behandelt Informationen aus der Zusammenarbeit vertraulich. Eine Weitergabe erfolgt nur mit Zustimmung der betroffenen Person, aufgrund einer gesetzlichen oder behördlichen Pflicht, zur Wahrung berechtigter Rechtsansprüche oder soweit dies für die Vertragsabwicklung durch sorgfältig ausgewählte Dienstleister erforderlich ist. Die datenschutzrechtlichen Vorgaben bleiben vorbehalten.
Bei unmittelbarer Gefahr für Leib oder Leben darf die Anbieterin im gesetzlich zulässigen und erforderlichen Umfang geeignete Fach- oder Notfallstellen kontaktieren.
Bei Gruppenformaten verpflichten sich die Teilnehmenden zu einem respektvollen und vertraulichen Umgang mit persönlichen Informationen anderer Personen. Die Anbieterin kann die Einhaltung dieser Verpflichtung durch andere Teilnehmende jedoch nicht garantieren.
11. Datenschutz
Die Bearbeitung von Personendaten richtet sich nach dem anwendbaren Datenschutzrecht und der Datenschutzerklärung der Anbieterin. Diese ist auf der Website unter Datenschutz abrufbar.
Soweit die Kundschaft der Anbieterin besonders schützenswerte Personendaten freiwillig mitteilt, werden diese nur bearbeitet, soweit dies für die vereinbarte Leistung erforderlich oder anderweitig rechtmässig ist.
12. Geistiges Eigentum und Nutzungsrechte
Unterlagen, Texte, Übungen, Präsentationen und sonstige Materialien der Anbieterin dürfen von der Kundschaft im vertraglich vorgesehenen Umfang für eigene persönliche beziehungsweise interne geschäftliche Zwecke verwendet werden.
Eine Veröffentlichung, Vervielfältigung, Weitergabe an nicht berechtigte Dritte, Bearbeitung für kommerzielle Zwecke oder Nutzung zur Durchführung eigener Angebote bedarf der vorherigen Zustimmung der Anbieterin in Textform, soweit keine zwingende gesetzliche Erlaubnis besteht.
Rechte an Inhalten, welche die Kundschaft zur Verfügung stellt, verbleiben bei der Kundschaft. Sie räumt der Anbieterin die zur Vertragserfüllung erforderlichen Nutzungsrechte ein.
13. Haftung
Die Anbieterin haftet unbeschränkt für Schäden, die sie vorsätzlich oder grobfahrlässig verursacht hat. Eine Haftung für leichte Fahrlässigkeit sowie für mittelbare Schäden, Folgeschäden und entgangenen Gewinn wird im gesetzlich zulässigen Umfang ausgeschlossen.
Die vorstehenden Beschränkungen gelten nicht, soweit ein Haftungsausschluss gesetzlich unzulässig ist. Sie gelten insbesondere nicht als Ausschluss zwingender Haftung oder eigener vertraglicher Sorgfaltspflichten der Anbieterin.
Die Anbieterin übernimmt keine Gewähr für einen bestimmten Erfolg der Begleitung. Für Entscheidungen, welche die Kundschaft ausserhalb der vereinbarten Leistung eigenverantwortlich trifft, haftet die Anbieterin nicht, sofern keine Pflichtverletzung der Anbieterin vorliegt.
14. Höhere Gewalt
Keine Partei haftet für Verzögerungen oder Nichterfüllung, soweit diese durch Ereignisse ausserhalb ihres zumutbaren Einflussbereichs verursacht werden, insbesondere Naturereignisse, behördliche Massnahmen, Epidemien, erhebliche Störungen von Verkehr oder Kommunikation oder vergleichbare Ereignisse.
Die betroffene Partei informiert die andere Partei so rasch wie zumutbar. Bereits erbrachte Leistungen bleiben geschuldet. Für endgültig nicht erbrachte Leistungen werden Vorauszahlungen zurückerstattet, soweit keine nachgewiesenen, nicht vermeidbaren Kosten entgegenstehen.
15. Änderungen der AGB
Massgeblich ist die bei Vertragsabschluss geltende Fassung dieser AGB. Spätere Änderungen gelten für bestehende Verträge nur, wenn sie vereinbart wurden oder ausschliesslich zugunsten der Kundschaft wirken. Für neue Buchungen gilt die jeweils bei Vertragsabschluss bereitgestellte Fassung.
16. Teilunwirksamkeit
Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder nicht durchsetzbar sein, bleiben die übrigen Bestimmungen im gesetzlich zulässigen Umfang unberührt. An die Stelle der betroffenen Bestimmung tritt die anwendbare gesetzliche Regelung.
17. Teilunwirksamkeit
Es gilt schweizerisches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Zwingende Bestimmungen eines anderen anwendbaren Rechts bleiben vorbehalten.
Für Konsumentinnen und Konsumenten gelten die zwingenden gesetzlichen Gerichtsstände. Im Übrigen sind ausschliesslich die Gerichte am Sitz der Anbieterin in Cham, Kanton Zug, zuständig, soweit eine solche Gerichtsstandsvereinbarung gesetzlich zulässig ist.